Normalerweise sind Diabetiker (so heißen "Zuckerpatienten" im Medizinerjargon) überrascht,
wenn der Arzt Ihnen seine Diagnose mitteilt.
Da sie keinerlei Krankheitszeichen bemerken, fällt es schwer, sie zu einer Diät zu motivieren.
Aber auch den beschwerdefreien Patienten,
der den Zuckerspiegel im Blut nicht normalisiert, erwarten spätestens nach einem Dutzend Jahren Spätschäden an Blutgefäßen, Regenbogenhaut, Nieren und Nerven. Im schlimmsten Fall kann der Diabetiker in einer schweren Stoffwechselentgleisung, den "Koma", versterben.
Um all diese Komplikationen zu vermeiden, ist eine Behandlung des Leidens unabdingbar.
An erster Stelle jeder Form der Diabetes-Therapie steht die Diät.
Sie ist auch bei Patienten unverzichtbar, die zusätzlich mit Tabletten oder Insulin behandelt werden.