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Sonntag, 20. April 20087. Sparsame Verwendung von ZuckeraustauschstoffenDiabetiker müssen mit ihrer Krankheit zu leben lernen. Besonders wichtig ist die Einsicht, daß bei ihnen schnell resorbierbare Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel rasant ansteigen lassen. Dem steht entgegen, daß der Mensch alles, was süß schmeckt, gleichzeitig als angenehm empfindet. Allerdings: man kann umlernen. Wer es geschafft hat, sein Geschmacksempfinden einer zuckerfreien Diät anzupassen, wird keine Zuckeraustauschstoffe gebrauchen. Wer jedoch nicht glaubt verzichten zu können, für den stehen zur Verfügung: 1. Süßstoffe. Es handelt sich um chemisch unterschiedliche, stark süß schmeckende Substanzen, die dem Körper keine Energie liefern. Die WHO hat eine Begrenzung der täglichen Zufuhr empfohlen: bei Saccharin 11, bei Cyclamat 21 Tabletten pro Tag. 2. Zuckeraustauschstoffe. Fructose, Sorbit und Xylit haben zwar einen Kaloriengehalt wie sonstige Kohlenhydrate, unser Körper verwertet sie jedoch weitge#hend unabhängig vom Insulin. Sie sind deshalb auch im Rahmen einer Diabetikerdiät zum Süßen geeignet. Allerdings sollte ihr Verzehr wegen einer abführenden Wirkung auf 50g pro Tag beschränkt werden. Sonntag, 20. April 20086. Möglichst wenig "gesättigte Fettsäuren"Die Art der Fettsäuren bestimmt die biologische Fettqualität. Unser Körper kann die für den Aufbau von Gewebszellen und -hormonen dringend erforderlichen ("essentiellen") mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht selbst aufbauen - wir müssen sie mit der Nahrung aufnehmen. Besonders bei Diabetikern ist wichtig, daß sie einen erhöhten Cholerinspiegel senken. Die ungesättigten Fettsäuren finden sich in folgenden Nahrungsmitteln, geordnet nach steigender biologischer Qualität: Olivenöl, Margarine, Maiskeimöl, Sojaöl, Baumwollsaatöl, Leinöl und besonders: Fischöle. Sonntag, 20. April 20085. Schwer resorbierbare Kohlenhydrate bevorzugenUm dem Diabetiker die Berechnung der in der täglichen Ernährung erlaubten Menge an Kohlenhydraten zu erleichtern, wurde der Begriff "Broteinheit", abgekürzt "BE" eingeführt. Es handelt sich dabei um einen Vergleichswert, der angibt, in welcher Menge eines Nahrungsmittels soviel Kohlenhydrate enthalten sind wie in einer Scheibe Brot, nämlich 12 g. Allerdings: 1 BE Traubenzucker läßt den Blutzucker schlagartig in die Höhe schnellen, während Zuckeraustauschstoffe, z.B. Sorbit, sehr viel langsamer vom Körper in Trauenzucker umgewandelt werden. Deshalb auch aus diesem Grund die Empfehlung: auf einen rechlichen Anteil von groben Brotsorten und Gemüsen bei der Ernährung zu achten. Sonntag, 20. April 2008
4. Viel Ballaststoffe. Mindestens 20 ... Geschrieben von Heilpraktiker-Anwärter
in Diabetes um
19:59
4. Viel Ballaststoffe. Mindestens 20 g pro 4200 KJDer Name "Ballaststoffe" stammt noch aus einer Zeit, in der man die kalorienfreien Bestandteile der Nahrung als nutzlos betrachtete. Heute weiß man allerdings um ihre große Bedeutung: Sie sind in der Lage, ähnlich wie Tierkohle Giftstoffe zu binden. Ballaststoffarme Ernährung führt zur Verstopfung, als deren Folge der in den westlichen Industrienationen besonders häufige Dickdarmkrebs vermutet wird. Aber sie bremsen auch die Entstehung anderer typischer "Zivilisationskrankheiten" wie: Übergewicht, Atherosklerose, Altersdiabetes und Gicht. Also: auf reichlichen Anteil von groben Brotsorten und Gemüsen bei der Ernährung achten! Sonntag, 20. April 2008
3. Zahlreiche kleinere Mahlzeiten ... Geschrieben von Heilpraktiker-Anwärter
in Diabetes um
19:57
Kommentare (0) Trackbacks (0) 3. Zahlreiche kleinere Mahlzeiten statt weniger Hauptmahlzeiten.
Stellen Sie sich vor, Sie sollten einen zwei Zentner schweren Sack schleppen:
Sie würden vermutlich unter dieser Last zusammenbrechen. Sieben Säcke von je 30 kg würden Sie aber mühelos nacheinander transportieren können. Ebenso geht es unserer Bauchspeicheldrüse: mit der Insulinabscheidung für Riesenmahlzeiten ist sie bei Diabetikern überfordert: der Blutzuckerspiegel steigt rapide - mit allen gesundheitlichen Risiken. Die für gesundes Essen vorgeschlagenen 7 Mahlzeiten bewältigt sie viel leichter. |
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