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Sonntag, 20. April 2008
2. Individuell gestaltete Ernährung ... Geschrieben von Heilpraktiker-Anwärter
in Diabetes um
19:55
Kommentare (0) Trackbacks (0) 2. Individuell gestaltete Ernährung in 3 VariantenDie Menschen dieser Welt haben recht unterschiedliche Eßgewohnheiten. Während beispielweise die Eskimos zwangsläufig eine fett- und eiweißreiche Kost zu sich nehmen, stehen bei Vegetariern vorwiegend Getreide, Obst und Gemüse auf dem Speiseplan. So läßt auch die Ernährungslehre sowohl Gesunden als auch Diabetikern einen gewissen Spielraum in der Gestaltung von Speiseplänen. Voraussetzung: bei Kohlenhydraten werden 55 - 65%, bei Fetten 25 - 35% und bei Eiweißstoffen 10 - 15% des Energiebedarfs eingehalten. Die Zusammensetzung der nachfolgenden Diätformen unterscheidet sich nur geringfügig innerhalb der von der Er#nährungslehre erlaubten Toleranzen. a) Eiweißbetonte Diät. Diese Art der Diät kommt modernen Eßgewohnheiten am ehesten entgegen und sollte von Diabetikern bevorzugt werden. b) Kohlenhydratbetonte Diät. Wir wissen: Diabetiker können den beim Abbau der Kohlenhydrate entstehenden Traubenzucker nur schlecht abbauen. Insofern kommt diese Diätform nur unter zwei Bedingungen infrage: Bei einer gut eingestellten und regelmäßig kontrollierten Stoffwechsellage des geringfügigen Altersdiabetes einerseits und der Zufuhr von langsam resorbierbaren Kohlenhydraten andererseits (Diabetikernahrung). c) Fettbetonte Diät. Diabetiker neigen zu vermehrten Fettablagerungen in ihren Blutgefäßen (Arteriosklerose, Atherosklerose). Dieses Risiko läßt sich jedoch durch eine Verminderung der sog. "gesättigten Fettsäuren" verringern. Die regelmäßige Kombination von Blutfett- und Blutzuckerkontrollen sind bei der fettbetonten Diät besonders wünschenswert. Sonntag, 20. April 2008
1. Gewichtsnormalisierung: Geschrieben von Heilpraktiker-Anwärter
in Diabetes um
19:54
Kommentare (0) Trackbacks (0) 1. Gewichtsnormalisierung:Fettsucht ist eine der Hauptursachen des sog. Altersdiabetes. Die Menge der zugeführten Nahrungsmittel soll so bemessen sein, daß der Übergewichtige langsam abnimmt, während der Energieverbrauch der übrigen Diabetiker gerade ausgeglichen wird. Der persönliche Bedarf an Kalorien oder Joule (=Kalorien*4.2) läßt sich zwar errechnen, schwankt aber durch Unwägbarkeiten wie Krankheiten, Klimaeinflüsse, unregelmäßige Freizeitaktivitäten und wechselnde Arbeitsverhältnisse oder auch persönliche Eigenheiten ("Guter Futterverwerter"). Regelmäßige Gewichtskontrollen - einschließlich schriftlicher Notiz(!) - zeigen jedoch, ob Sie das im Diätprotokoll genannte "Wunschgewicht" anstreben, das ein Mittelwert aus Normal- und Idealgewicht ist. Sonntag, 20. April 2008
Prinzipien der Diabetes-Diät Geschrieben von Heilpraktiker-Anwärter
in Diabetes um
19:52
Kommentare (0) Trackbacks (0) Prinzipien der Diabetes-Diät1. Gewichtsnormalisierung 2. Individuell gestaltete Ernährung in 3 Varianten, deren kalorische Zusammensetzung ausgewählt werden kann: a) Eiweißbetont: 15% Eiweiß, 55% Kohlenhydrate, 30% Fett, b) Kohlenhydratbetont: 10% Eiweiß, 65% Kohlenhydrate, 25% Fett, c) Fettbetont: 10% Eiweiß, 55% Kohlenhydrate, 35% Fett 3. Zahlreiche kleinere Mahlzeiten statt weniger Hauptmahlzeiten. 4. Viel Ballaststoffe: Mindestens 20g pro 4200 KJ. 5. Schwer resorbierbare Kohlenhydrate. 6. Möglichst wenig "gesättigte Fettsäuren". 7. Sparsame Verwendung von Zuckeraustauschstoffen. Sonntag, 20. April 2008Wie sieht die "Diabetes-Diät" in der Praxis aus?Unsere Nahrung besteht - kalorisch gesehen - aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Da beim Diabetiker vorwiegend die Verwertung der schnell Traubenzucker ("Glucose") bildenden Substanzen, der sog."Kohlenhydrate", gestört ist, kommt es darauf an, deren Zufuhr zu drosseln. Andererseits macht bei Zuckerkranken eine besondere Neigung zu Gefäßschäden die Verminderung der Fettaufnahme erforderlich. Schließlich sind auch eiweißhaltige Nahrungsmittel nicht im Übermaß erlaubt, weil sie den Purinstoffwechsel entgleisen lassen und damit zur Gicht führen können. Aber: auch ein Diabetiker braucht - wie jeder andere Mensch - seine erforderlichen Kalorien. Nur: WAS darf er noch essen? Diese Frage ist berechtigt und auch der Grund für das vorliegende Diätprogramm, das folgende Prinzipien berücksichtigt: Sonntag, 20. April 2008Warum müssen Zuckerkranke Diät einhalten?Normalerweise sind Diabetiker (so heißen "Zuckerpatienten" im Medizinerjargon) überrascht, wenn der Arzt Ihnen seine Diagnose mitteilt. Da sie keinerlei Krankheitszeichen bemerken, fällt es schwer, sie zu einer Diät zu motivieren. Aber auch den beschwerdefreien Patienten, der den Zuckerspiegel im Blut nicht normalisiert, erwarten spätestens nach einem Dutzend Jahren Spätschäden an Blutgefäßen, Regenbogenhaut, Nieren und Nerven. Im schlimmsten Fall kann der Diabetiker in einer schweren Stoffwechselentgleisung, den "Koma", versterben. Um all diese Komplikationen zu vermeiden, ist eine Behandlung des Leidens unabdingbar. An erster Stelle jeder Form der Diabetes-Therapie steht die Diät. Sie ist auch bei Patienten unverzichtbar, die zusätzlich mit Tabletten oder Insulin behandelt werden. |
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