Jeder 30. Bundesbürger leidet unter der "Zuckerkrankheit".
Tendenz dieser teilweise erblich bedingten Stoffwechselkrankheit in unserer überaltertern Wohlstandsgesellschaft: steigend.
Bedingt durch eine Funktionsschwäche der Bauchspeicheldrüse bildet der Körper zu wenig Insulin und kann so den aufgenommenen oder im Körperstoffwechsel entstandenen Zucker (Traubenzucker = Glukose) nicht mehr richtig abbauen.
Die vorwiegend älteren Kranken ("Typ II") merken keinerlei Symptome, so daß die Erhöhung des Blutzuckers oft erst bei einer Routineuntersuchung entdeckt wird.
Im fortgeschrittenen Stadium fallen dagegen vermehrter Durst und erhöhte Harnmenge, Hautjucken und -entzündungen auf.
Lediglich jüngere Patienten ("Typ I", "Jugenddiabetes") zeigen einen akuteren Krankheitsverlauf, verbunden mit stärkeren Gewichtsverlusten.